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2. Berichte Arbeitsgruppe
Jahresbericht 2011 der Arbeitsgruppe "Ökologie"
Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe „Ökologie in Nürensdorf“ hat in diesem Jahr wieder diverse ökologische Massnahmen realisieren können.
Im jährlichen Audit des Energiestadtlabels konnten erneut grosse Fortschritte festgestellt werden. Das Label Energiestadt liegt nun in Reichweite und die Zertifizierung wird im Jahr 2012 angestrebt.
Der Gemeinderat hat am 12. April 2011 ein Energieleitbild zur Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Ver-/Entsorgung, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation / Kooperation verabschiedet.
Sämtliche Neubauten der Gemeinde (Zentrumsgebäude, Zentrum Bären) wurden nach Minergie-Standard erstellt. Die Gebäude verfügen über Komfortlüftung, thermische Sonnenkollektoren sowie Wärmepumpen oder Pelletsheizung.
Die defekten Heizungen in den Schulhäusern Ebnet und Sunnerain wurden durch Holzheizungen ersetzt. Somit können jährlich rund 80'000 Liter Heizöl gespart werden. Die Gemeinde verfügt nun über Holzheizungen in den Schulhäuser Ebnet und Sunnerain, Turnhalle Hatzenbühl, Werkhof und dem Mehrfamilienhaus an der Alten Bühlhofstrasse. Sämtlicher Strom stammt mittlerweile aus erneuerbaren Energien (Aquastrom).
Seit 2011 führt die Gemeinde zudem eine Energiebuchhaltung und hat damit neben den energetischen Zustandsanalysen der Gebäude ein weiteres Planungs- und Kontrollsystem der Gemeindeliegenschaften.
Das für die Subventionierung von Solaranlagen vorhandene Budget konnte das erste Mal fast vollständig ausgeschöpft werden. Besonders gefreut hat die AG Ökologie, dass Ende Jahr 2011 die erste grössere Photovoltaik-Anlage von einem privaten Bauherr realisiert wurde und bereits weitere in Planung sind. Total wurden im Jahr 2011 in der Gemeinde 280 m2 Sonnenkollektoren erstellt. Fünf thermische Solaranlagen konnten dank besonders guter Gestaltung in Kernzonen bewilligt werden. Anfangs 2011 wurde zudem das Förderprogramm angepasst. Neben den gleich bleibenden Förderbeiträgen werden zudem die thermischen Solaranlagen von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich EKZ auf Kosten der Gemeinde abgenommen. Bei der Abnahme konnten bereits kleinere Mängel festgestellt und korrigiert werden. So haben künftig sowohl Bauherrschaft als auch Hersteller und Installateur die Sicherheit, dass die Anlage perfekt abgestimmt ist und den maximal möglichen Ertrag liefern kann.
Der per 1. Januar 2009 ins Leben gerufene zur Hälfte subventionierte Energiecheck fand trotz besserer Bewerbung und Koordination mit dem Schallschutz-Programm 2010 des Flughafens Zürich weiterhin nicht den gewünschten Anklang. Die AG Ökologie wird darum Lösungen mit einem zusätzlichen Anreiz-System für realisierte Massnahmen suchen.
Die Wirtschaftlichkeit des Solarkraftwerks auf den Dächern des Schulhauses und der Turnhalle Hatzenbühl wurde erneut abgeklärt. Dabei zeigte sich, dass die Anlage mittlerweile zu rund 20% günstiger erstellt und eine um ¼ höhere Leistung erzeugt werden kann. Im Frühjahr 2012 wird mit dem Entscheid über die kostendeckende Einspeisevergütung KEV gerechnet. Danach über das weitere Vorgehen entschieden.
Der Gemeinderat hat zudem Ende 2011 für die Gemeindewerke und –verwaltung zwei Elektrovelos angeschafft.
Die AG Ökologie konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist äusserst positives Feedback spürbar. Die Arbeitsgruppe „Ökologie“ wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen.
Arbeitsgruppe "Ökologie"
Jahresbericht 2010 der Arbeitsgruppe "Ökologie"
Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 gegründete Arbeitsgruppe „Ökologie in Nürensdorf“ hat in diesem Jahr wieder einige Aktionen ins Leben gerufen.
Im jährlichen Audit des Energiestadtlabels konnten wieder grosse Fortschritte festgestellt werden. Das Label Energiestadt wäre theoretisch in Reichweite, doch will der Gemeinderat zuerst noch die Energiebuchhaltung einführen und aufgrund der Auswertung weitere Massnahmen vorantreiben.
Die seit dem 1. Januar 2008 geltende Subventionierung von Solaranlagen konnte von sieben
Einwohner-/innen in Anspruch genommen werden. Der per 1. Januar 2009 ins Leben gerufene
zur Hälfte subventionierte Energiecheck haben drei Eigentümer beansprucht. Der Grund, weshalb noch nicht mehr Personen vom Energiecheck Gebrauch gemacht haben, dürfte der schleppende Fortschritt des Programms 2010 der Flughafen Zürich AG sein. Die Gemeinde Nürensdorf wird versuchen, den Energiecheck im Zusammenhang mit dem Projekt Schallschutzfenster des Flughafens Zürich nochmals zu forcieren, indem das Angebot den Einwohner/-innen erneut und gezielter kommuniziert wird.
Ein Solarkraftwerk auf den Dächern des Schulhauses und der Turnhalle Hatzenbühl wurde weiter verfolgt. Da die Wirtschaftlichkeitsrechnung noch nicht den Vorstellungen der Gemeinde entspricht, wurde das Projekt vorläufig zurückgestellt. Die Anmeldung für die kostendeckende Einspeisevergütung KEV ist jedoch erfolgt. Aufgrund der grossen Warteliste wird es ohne Änderungen im Vergabeverfahren wohl nicht möglich sein, davon zu profitieren. Ebenfalls fanden Gespräche mit Elektrizitätswerken für die Stromabnahme statt. Auch diese rechnen sich zurzeit noch nicht. Aufgrund der enormen Fortschritte im Bereich der Photovoltaik-Anlagen und der sinkenden Preise kann bedenkenlos ein weiteres Jahr zugewartet werden.
Die Machbarkeitsstudie für einen Wärmeverbund im Gebiet Rooswiesen, Birchwil, kam zum Ergebnis, dass eine Holzheizung im Wärmeverbund nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre. Der Informationsanlass für die betroffenen Eigentümer erfolgt anfangs 2011.
An der Chilbi vom 4. bis 6. September 2010 konnte der Fahrsimulator Eco-Drive gratis benutzt werden. Im Fahrsimulator wurde ebenfalls das Personal der Gemeinde Nürensdorf zur ökologischen Fahrweise geschult.
Die am 24. November 2010 abgehaltene Informationsveranstaltung "jetzt energetisch modernisieren" fand grossen Anklang und wurde von rund 120 Personen besucht.
Die Arbeitsgruppe konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung
ist ein sehr positives Feedback spürbar. Es bleibt in der Zukunft aber noch viel zu tun. Die
Arbeitsgruppe „Ökologie“ wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen.
Arbeitsgruppe "Ökologie"Jahresbericht 2009 der Arbeitsgruppe "Ökologie"
Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Ökologie in Nürensdorf“ hat in diesem Jahr in regelmässigen Abständen getagt. Zudem fanden diverse kleinere Sitzungen statt, an welchen nicht die komplette Arbeitsgruppe anwesend war. Als Arbeitsgrundlage diente das aufgrund des 87 Fragen umfassenden Kataloges des Labels Energiestadt erstellte Stärken-/Schwächenrpofil der Gemeinde. Die Gemeinde Nürensdorf ist seit 2008 Mitglied des Trägervereins „Energiestadt“. In mittlerer Zukunft wird das Energiestadtlabel angestrebt.
Das Audit des Energiestadlabels anfangs dieses Jahres war äusserst erfolgreich verlaufen und hat ergeben, dass die Gemeinde Nürensdorf auf gutem Weg ist und bereits sehr viel Ökologieprojekte umgesetzt hat.
Die seit dem 1. Januar 2008 geltende Subventionierung von Solaranlagen konnten von sechs Einwohner-/innen in Anspruch genommen werden. Der per 1. Januar 2009 ins Leben gerufene zur Hälfte subventionierte Energiecheck fand grossen Anklang. Das beauftragte Energiebüro Stratego4 hat 18 Energiechecks durchgeführt. Der Grund warum noch nicht mehr Personen vom Energiecheck Gebrauch gemacht haben, dürfte der schleppende Fortschritt des Programms 2010 der Flughafen Zürich AG sein.
Die Arbeitsgruppe hat die Möglichkeiten von Kleinkraftwerken auf Gemeindegebiet geprüft. Für Nürensdorf kommt am ehesten eine Solarstromfarm in Betracht. Eine Vorstudie hat ergeben, dass die Dächer des Schulhauses und der Turnhalle Hatzenbühl hervorragend geeignet wären. Eine Machbarkeitsstudie für ein Solarkraftwerk wurde in Auftrag gegeben und wird anfangs 2010 im Gemeinderat behandelt.
Anfangs 2010 wird ebenfalls eine Machbarkeitsstudie für einen Wärmeverbund im Gebiet Rooswiesen, Birchwil, durchgeführt.
Auf das kommende Jahr ist eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung geplant. Unter dem Titel "jetzt energetisch modernisieren" sollen Möglichkeiten für Grundeigentümer aufgezeigt werden. Ebenfalls wird an dieser Veranstaltung detailliert über die verschiedenen kantonalen und eidgenössischen Förderprogramme informiert und Aussteller haben die Möglichkeit, Ihre Produkte auszustellen.
Die Arbeitgruppe konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzen. Bei der Bevölkerung ist ein sehr positives Feedback spürbar. Es bleibt in der Zukunft aber noch viel zu tun. Die Arbeitsgruppe „Ökologie“ wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen.
Arbeitsgruppe „ Ökologie" in Nürensdorf“
Jahresbericht 2008 der Arbeitsgruppe "Ökologie"
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Die vom Gemeinderat am 18. September 2007 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe „Ökologie in Nürensdorf‘‘ hat in diesem Jahr fünfmal getagt. Zudem fanden Sitzungen statt, an welchen nicht die komplette Arbeitsgruppe anwesend war. Als Arbeitsgrundlage diente das aufgrund des 87 Fragen umfassenden Kataloges des Labels Energiestadt erstellte Stärken/Schwächenpofil der Gemeinde. Die Gemeinde Nürensdorf ist seit diesem Jahr Mitglied des Trägervereins „Energiestadt‘‘. In mittlerer Zukunft wird das Energiestadtlabel angestrebt. |
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Die Arbeitsgruppe bzw. der Gemeinderat auf Antrag der Arbeitsgruppe setzte diverse Massnahmen sofort um. So bezieht die Politische und Schulgemeinde Nürensdorf seit anfangs 2008 sämtlichen Strom mit dem EKZ-Abo „Aquastrom‘‘. Die seit dem 1. Januar geltende Subventionierung von Solaranlagen hat in der Bevölkerung grossen Anklang gefunden. Trotzdem sind bis heute erst sechs Gesuche eingegangen, welche alle bewilligt werden konnten. |
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Im Submissionswesen wird dem Kriterium „Ökologie‘‘ die sinnvolle Gewichtung verliehen. Beim Ersatz der EDV-Anlage wurde auf energiesparende Geräte geachtet. Die Stromsparmäuse sind in allen Büros der Gemeindeverwaltung abgegeben worden. |
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Bei der politischen Meinungsäusserung haben die entsprechenden Stellen die ökologischen Argumente eingebracht. Der Gestaltungsplan für die Alterswohnungen in der Gemeinde Nürensdorf schreibt Minergiestandard vor. |
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Die thermische Solaranlage auf dem Fussballgarderobengebäude wurde anfangs Juli installiert. Dank dem funktionierenden Kontrollsystem wurde erkannt, dass trotz Inbetriebnahme der Anlage der Stromverbrauch nicht signifikant gesenkt werden konnte. Dieser Mangel wurde behoben und die Anlage wird nach den Anlaufschwierigkeiten wie geplant betrieben. Die Öffentlichkeit wurde darüber informiert, vor allem mit der Zielsetzung möglichst viele Nachahmer zu finden. Die neue Homepage informiert die Öffentlichkeit umfassend über das Thema Ökologie. |
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Durch den Ersatz der in die Jahre gekommenen Ölheizung des Mehrfamilienhauses an der Alten Bühlhofstrasse 17 durch eine Pelletsheizung, kombiniert mit einer thermischen Solaranlage sowie diversen anderen energetischen Massnahmen wurde die Energiebilanz dieses Gebäudes massiv verbessert. Die Firma Stratego4 erstellte eine umfassende Gebäudeaufnahme des Schulhauses Ebnet. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sind soweit wirtschaftlich tragbar in das von der Gemeindeversammlung verabschiedete Renovationsprojekt eingeflossen. |
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Die Aktion „Wärmebild‘‘ ist ein grosser Erfolg. Die entsprechenden Flugblätter werden mit der Rechnung der Liegenschaftsabgaben Ende November versandt. Die Anmeldefrist läuft bis Ende Jahr. |
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Die subventionierte Energieberatung interessierter Grundeigentümer wird voraussichtlich noch dieses Jahr vom Gemeinderat beschlossen. Für Bauherrschaften liegt seit Mitte Jahr die „Bauherrenmappe‘‘ des Labels Energiestadt auf dem Bausekretariat bereit. |
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Die Arbeitsgruppe hat die Möglichkeiten von Kleinkraftwerken auf Gemeindegebiet geprüft. Für Nürensdorf kommt am ehesten eine Solarstromfarm in Betracht. Entsprechende Abklärungen sind im Gange. Die Möglichkeiten von Wärmeverbünden auf Gemeindegebiet wird zu einem späteren Zeitpunkt eruiert. |
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Per 1. Januar 2009 wird die Einführung einer Energiebuchhaltung über alle Gebäude der Politischen Gemeinde Nürensdorf in Angriff genommen. Im Verlauf des ersten Semesters des kommenden Jahres ist ebenfalls ein Leitbild sowie detaillierter Massnahmenkatalog geplant. Zudem werden die Fortschritte der Gemeinde im Zusammenhang mit dem Trägerverein Energiestadt überprüft. In der Anfangsphase befindet sich der Aufbau eines Planes der Gemeinde Nürensdorf mit Einzeichnung sämtlicher Wander-/Velowege, Veloständer, Buslinien etc. Dieser Plan sollte im Verlauf des nächsten Jahres auf der Homepage aufgeschaltet werden. |
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Die Arbeitgruppe konnte bereits viele Massnahmen erfolgreich umsetzten. Bei der Bevölkerung ist ein sehr positives Feedback spürbar. Es bleibt in der Zukunft aber noch viel zu tun. Die Arbeitsgruppe „Ökologie‘‘ wird mit Elan und Freude die künftigen Projekte in Angriff nehmen. |
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Arbeitsgruppe „Ökolgie in Nürensdorf‘‘ |

