Verkehrsberuhigung Hatzenbühlstrasse
Ausgangslage
Anwohnende der Hatzenbühlstrasse beklagen hohe Verkehrs- und Lärmbelastung durch viel Verkehr, insbesondere Schwer- und Schleichverkehr, sowie gefährliche Stellen für Kinder und ältere Menschen. Ungenügende Parksituation und ständiges Bremsen von Bussen verschärfen die Konflikte und beeinträchtigen Lebensqualität und Sicherheit im Quartier.
Die Gemeinde Nürensdorf hat deshalb das Planungsbüro Zobrist + Räbsamen AG mit der Erarbeitung eines Strassenbauprojekts zur Verkehrsberuhigung beauftragt.
Informationsanlass mit Workshop
Am 10. September 2025 nahmen rund 60 Anwohnende an einer Informationsveranstaltung und einem Workshop zur Verkehrsraumgestaltung im Schulhaus Hatzenbühl teil. Nach Vorstellung des Projektstands erarbeiteten sie in Gruppen Vorschläge zu Verkehrssicherheit, Lärmminderung und Fuss-/Veloverkehr, die im Plenum diskutiert und in die weitere Planung aufgenommen wurden, wodurch die Teilnehmenden aktiv ihre Anliegen einbringen konnten.
Weiteres Vorgehen
Die im Workshop eingebrachten Anregungen und Hinweise werden nun geprüft und weiterbearbeitet. Auf dieser Grundlage wird ein überarbeiteter Projektvorschlag erstellt und dem Gemeinderat zur Abnahme vorgelegt. Nach der Genehmigung erfolgt eine öffentliche Planauflage.
Zeithorizont
Überarbeitung Projektvorschlag (Anfang 2026)
Abnahme durch Gemeinderat (Anfang 2026)
Öffentliche Planauflage (voraussichtlich Frühling 2026)
Updates
01/2026
Die Klärung eines kurzfristigen Fahrverbots für den Schwerverkehr (Ausnahme Busse) hat ergeben, dass die verkehrspolizeilichen Voraussetzungen nicht gegeben sind. Auf das Einholen eines entsprechenden Gutachtens wird vorerst verzichtet. Der Fokus liegt auf der zeitnahen Umsetzung von Verkehrsberuhigungsmassnahmen.
03/2026
Die Idee einer neuen Bushaltestelle an der Hatzenbühlstrasse wird vorerst nicht weiterverfolgt.
Die Abklärungen mit den Verkehrsbetrieben Glattal (VBG) und Stadtbus Winterthur (SBW) haben ergeben, dass eine Buskante mit einer Länge von rund 45 Metern erforderlich wäre, damit zwei Gelenkbusse hintereinander anhalten könnten. Eine solche Umsetzung wäre neben erheblichen Kosten auch eine kritische Verschlechterung der Sicherheit. Ebenfalls würde die bestehende Busstation Berg weiterhin bedient. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis wird, neben Sicherheitsbedenken, als nicht angemessen beurteilt. Daher wird aktuell auf eine Realisierung verzichtet.
Unabhängig davon werden die verkehrsberuhigenden Massnahmen weiterhin geprüft und konkretisiert. Entsprechende Vorschläge werden dem Gemeinderat am 31.03.2026 zur Entscheidung vorgelegt.